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Neue Wendestelle Oldenburg

 

Rammarbeiten für die Spundwand haben begonnen

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen baut der-zeit in Oldenburg im Bereich der Eisenbahnbrücke eine Wende-stelle für See- und Binnenschiffe in der Hunte. Nachdem die oberen Bodenschichten abgetragen und abgefahren sind, begann ab dem 17.01.2017 die nächste Phase im Bauablauf: Der Einbau der Stahlspundwände für die Ufereinfassung.

Für diese Arbeiten ist ein Großgerät zur Baustelle in Oldenburg gebracht worden. Aufgerüstet wiegt das Rammgerät 40 Tonnen. Die Spundbohlen sind bis zu 20 m lang und binden in den Ton ein. Jede Bohle hat ein Gewicht von 3 Tonnen. Insgesamt werden 1.000 Tonnen Spundwände auf die insgesamt 300 m lange Trasse eingebracht.

Der Einbau der Bohlen erfolgt konventionell mit schlagender Rammung. Bei diesem Verfahren sind die Erschütterungen auf die benachbarten Gebäude am geringsten. Mit einem umfangreichen Beweissicherungsverfahren werden mögliche Auswirkungen der Rammarbeiten laufend überprüft.
Das Einbringen der Bohlen wird voraussichtlich 2 Monate in Anspruch nehmen. Dazu Maike Köhler, Baubevollmächtigte des WSA Bremen: "Ich bin optimistisch, dass wir diesen Termin halten". Die lärmintensiven Arbeiten erfolgen werktags / montags bis freitags zwischen 7:00 Uhr und 20.00 Uhr.

Hintergrundinformationen
Die Seeschifffahrtsstraße Hunte bildet zwischen Elsfleth und Oldenburg die rund 25 Kilometer lange seewärtige Zufahrt zu den Umschlagsanlagen der Stadt Oldenburg und zusammen mit dem Küstenkanal die küstenparallele Binnenschiffsanbindung der Häfen an der Mittel- und Unterweser zu den Rhein- und Rheinmündungshäfen und der Ems. Das Ende der Seeschifffahrtsstraße Hunte liegt in Oldenburg „Am Stau“ bei Hunte-km 0,000. Die Hunte ist tidebeeinflusst. Zurzeit können im Begegnungsverkehr auf der Unteren Hunte Seeschiffe bis 86 m Länge, 10,5 m Breite und 4,2 m Tiefgang und Binnenschiffe bis 100 m Länge, 10,5 m Breite und 3,5 m Tiefgang genehmigungsfrei verkehren.

Für die erforderlichen Wendemanöver des Schiffsverkehrs stehen in Oldenburg bisher zwei Wendemöglichkeit zur Verfügung.

• Die Wendemöglichkeit „Am Stau“ liegt oberhalb der Eisenbahnklappbrücke und ist für Seeschiffe bis zu einer Länge von 86 m und für Binnenschiffe bis zu einer Länge von 100 m zugelassen.
• Die zweite Wendemöglichkeit liegt in unmittelbarer Nähe zum Außenbezirks (Abz.) Oldenburg des WSA Bremen. Hier können Schiffe bis zu einer Länge von 85 m wenden.

Schiffe, die zuvor die Schiffsumschlagstelle direkt unterhalb der Eisenbahnklappbrücke angelaufen haben, können die Wendemöglichkeit beim Abz. Oldenburg mit Hilfe einer 800 m langen Rückwärtsfahrt erreichen oder müssen auf 2 Brückenöffnungen warten und „Am Stau“ wenden.

Das Rückwärtsfahren beeinträchtigt die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf Grund verminderter Steuerfähigkeit der Seeschiffe. Ausgehend von den Gefahren für die Schifffahrt infolge der Rückwärtsfahrten und den generell ungenügenden Wendebedingungen im Stadtgebiet Oldenburg wurde der Bau einer ausreichend bemessenen Wendestelle für die Sicherheit des Schiffsverkehrs erforderlich.
Die Stadt Oldenburg und der Bund sind gleichermaßen daran interessiert, sowohl die Konkurrenzfähigkeit des Oldenburger Hafens als auch die Sicherheit des Schiffsverkehrs auf der Hunte durch die Einrichtung einer leistungsfähigen Wendestelle in der Hunte mit einem Durchmesser von 165 m zu erhalten. Aufgrund des gemeinsamen Interesses haben die Stadt Oldenburg und der Bund eine Vereinbarung zur Organisation, Planung, Finanzierung und bauliche Einrichtung der Wendestelle getroffen.

 

WSAQuelle: Wasserstraßen- und
Schifffahrtsamt Bremen

Kontakt:
Rüdiger Oltmanns
Telefon 0421/5378-320
Zentrale 0421 5378-0
wsa-bremen@wsv.bund.de

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