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Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzeptes

 

WHV e.V. vertritt den Hafen Wilhelmshaven

Die Weiterentwicklung des Nationalen Hafenkonzeptes ist im Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode vereinbart worden. Das Hafenkonzept soll zu einem neuen strategischen Leitfaden der Bundesregierung entwickelt werden. Über das Konzept wird ein Beschluss des Bundeskabinetts erfolgen.

Die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.) hat die große Chance genutzt, hafenrelevante Themen Wilhelmshavens in das Positionspapier für die Fortschreibung des nationalen Hafenkonzeptes erfolgreich einzubringen.

Im Einzelnen hat die WHV e.V. als maritimes Sprachrohr des einzigen deutschen Tiefwasserhafens über Ihren Arbeitskreis Niedersächsische Seehäfen und den befreundeten Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) folgende Punkte in die Leitlinien zur Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzeptes eingebracht:

  1. Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung muss zielgerichtet vorangetrieben werden, insbesondere was die personelle Entwicklung in der WSV angeht. Es ist ausreichend Fachpersonal (Ingenieure etc.) einzustellen, damit Instandsetzungs- und Neubauprojekte nicht am Mangel qualifizierten Personals scheitern, bzw. langfristig verzögert werden. (Negativ-Beispiel: Reparatur und Ausbau des NORD-OSTSEE-KANALS)
  2. Es muss im Interesse der Bundesrepublik sein, mittel- bis langfristig über einen nationalen LNG-Importhafen zu verfügen und eine entsprechende Gas-Krisenbevorratung anzulegen.
    Wilhelmshaven als einziger deutscher Tiefwasser-Hafen bietet sich für beide Projekte an. Zwei LNG-Hafen-Projekte sind projektreif und die Kavernen eignen sich hervorragend für eine Gas-Krisenbevorratung (analog der neunzigtägigen Mineralöl-Krisenbevorratung in Kavernen)
  3. Es ist grundsätzlich darauf zu achten, dass die ÖKONOMIE mindestens dieselbe Wertschätzung erfährt wie die ÖKOLOGIE. Hier sind die Wirtschafts- und Verkehrsministerien gefordert, Umweltgesetze dementsprechend mit zu gestalten. Als Negativ-Beispiele für die Unausgewogenheit und Einseitigkeit zu Gunsten der Umweltpolitik sind die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und die derzeitige Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie sowie die Ausweisung von Sondergebieten in Nord-und Ostsee etc.etc. zu nennen (die Liste kann ergänzt werden).
    Die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik ist dabei jederzeit zu gewährleisten.
  4. Greenports und Greenshipping sollten sinnvoll zu einem Markenzeichen und Standortvorteil entwickelt werden, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik zu gefährden.

„Wilhelmshaven ist der drittgrößte Hafen der Bundesrepublik und deren einziger Tiefwasserhafen. Deshalb vertreten wir als WHV e.V. immer wieder die Interessen Wilhelmshavens gegenüber allen regionalen und überregionalen Gremien und plädieren dafür, dass mit der Umsetzung des Nationalen Hafenkonzeptes ernsthafte Hafenkooperationen stattfinden“, so John H. Niemann, Präsident der WHV e.V., und Heiner Holzhausen, WHV e.V. – Vorstand.

Maersk Eindhoven

Maersk Eindhoven, MSC Oscar, Bomar Vanquish am Container Terminal Wilhelmshaven
Foto: Björn Lübbe

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