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Nord-West Oelleitung: Zahl der Schiffsanläufe im ersten Quartal grandios

 

Das erste Quartal des neuen Jahres ist längst um und die Nord-West Oelleitung in Wilhelmshaven (NWO) blickt auf die ersten Erfolge zurück.

Zum Jahresauftakt machte Anfang Januar mit der „Cerigo“ der erste VLCC (Very Large Crude Carrier) 2015 an der NWO-Tankerlöschbrücke fest.

Nur drei Wochen später lief bereits die „British Vantage“ als nächster Großtanker den Ölhafen an. Auch die Gesamtzahl der Tankeranläufe im ersten Quartal dieses Jahres lässt eine äußert positive Jahresprognose zu.

Waren im Vorjahr im Vergleichszeitraum von Januar bis März 62 Schiffe an den Löschköpfen zu Gast, so sind es dieses Jahr schon rund 20 Schiffe mehr gewesen. Bei einfacher Jahreshochrechnung bedeutet dies im Optimalfall ein 20%iges Plus an Schiffsanläufen gegenüber 2014. Das wären damit deutlich mehr als 300 Tanker an der NWO-Löschbrücke in 2015 – eine Marke, die zuletzt 1988 erreicht wurde. NWO rechnet derzeit mit einem Jahres-Brückenumschlag von etwa 20 Millionen Tonnen Rohöl. Im Vorjahr wurden rund 1,4 Millionen Tonnen weniger umgeschlagen.

Auch für die Durchleitung auf den Fernleitungen in Richtung Köln und Hamburg erwartet das Unternehmen am tiefen Fahrwasser entsprechende Anstiege. Die guten Prognosen für dieses Jahr ergeben sich nicht zuletzt aufgrund der zwar mittlerweile wieder steigenden aber dennoch nach wie vor günstigen Preise für Rohöl. Aufgrund des niedrigen Ölpreises ist der Einsatzstoff für die Raffinerien vergleichsweise günstig.

Die aktuelle Marge – die Differenz zwischen den Rohstoff- /Verarbeitungskosten und dem erzielbaren Verkaufspreis für die Kraftstoffe – die eine Raffinerie erwirtschaften kann, ist somit deutlich höher als bei hohen Ölpreisen. Daher versuchen die Raffinerien ihre Kapazitäten voll auszulasten und rufen große Rohölmengen bei NWO ab. Da NWO und die angeschlossenen Raffinerien letztlich von hohen Umschlagmengen leben, wirkt sich die aktuelle Situation derzeit positiv auf die Prognose aus. Lang anhaltend niedrige Rohölpreise bergen jedoch auch Nachteile.

Kerngeschäft der NWO-Mutterhäuser ist nämlich besonders die Rohölförderung. Folglich ist ein niedriger Ölpreis auf Dauer nicht nur positiv, denn bei der Rohölgewinnung bedeutet der niedrige Preis enorme Einbußen bei den Einnahmen. Dies kann unter Umständen auch für NWO zu Einschränkungen bei Investitionen führen. „Derzeit braucht NWO sich aber keine Sorgen zu machen, da wir von den gut ausgelasteten Raffinerien profitieren“, berichtet Dr.-Ing. Jörg Niegsch, Geschäftsführer der NWO.

Neben den positiven wirtschaftlichen Aussichten hat NWO außerdem schon weitere für 2015 gesetzte Meilensteine erreicht. So wurden auf der Tankerlöschbrücke im März nicht mehr genutzte und somit für den Betrieb nicht mehr benötigte Brückenleitungen unter strenger Beachtung des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit demontiert. Bei dem jährlichen Gespräch mit den zuständigen Behördenvertretern präsentierte NWO ihre geplanten Projekte und überzeugte die Anwesenden von der Sicherheit der Anlagen.
Außerdem wurde ein Novum bei NWO ins Leben gerufen: In diesem Jahr zählt zu den möglichen Ausbildungsberufen erstmals auch ein duales Studium im kaufmännischen Bereich. Alle Plätze sind bereits vergeben und NWO ist zufrieden, auch in diesem Jahr jungen Menschen wieder die Möglichkeit zu bieten, den Grundstein für ihren beruflichen Werdegang zu legen.

Seit 1958 wird Rohöl bei der NWO in Wilhelmshaven angelandet. Die NWO gilt als Keimzelle des einzigen deutschen Tiefwasserhafens. Seit seiner Betriebsaufnahme gewann der Ölhafen in Wilhelmshaven eine immer größere Bedeutung für die Wirtschaft im Nordwesten der Republik und entwickelte sich zum bedeutendsten Mineralölimporthafen Deutschlands.

Über die Anlagen der NWO wurde in den vergangenen Jahren jeweils rund ein Fünftel des deutschen Rohölimports umgeschlagen und auch zum Wilhelmshavener Hafenumschlag trägt die NWO mit diesen Zahlen bedeutend bei. Der Umschlag und Transport ist seit Jahren geprägt durch verantwortungsbewusstes Handeln unter Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards.

Den Ölhafen können 20 Meter tief gehende Tanker mit einer Tragfähigkeit von 260.000 Tonnen anlaufen. Damit ist Wilhelmshaven der einzige deutsche Hafen, der Schiffe dieser Größe aufnehmen kann.

NWO

 

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