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Grandioser Umschlag bei NWO

 

1 Milliarde Tonnen Mineralöl über die Löschbrücke der NWO umgeschlagen

Am vergangenen Dienstag war es soweit – die „Bonita“ brachte die milliardste Tonne Mineralöl zur Nord-West Oelleitung GmbH (NWO) in Wilhelmshaven, Deutschlands bedeutendsten Mineralölimporthafen.

Die Schlepper und Hafenlotsen, die den Jubiläumstanker in Emp-fang nahmen und ihn sicher an die Löschbrücke der NWO bugsier-ten, liefen bereits am Dienstagmittag gegen 12:30 Uhr aus. Gegen 14:00 Uhr machte die „Bonita“ dann schließlich am Löschkopf 2 fest. Sie brachte eine Menge von 100.664 Tonnen der Ölsorte Russian Export Blend (REB) aus Primorsk und damit auch genau die 1.000.000.000 Tonnen Mineralöl, die seit Betriebsbeginn 1958 umgeschlagen wurde.
Die Bonita ist in diesem Jahr das 56. Schiff an der NWO-Ölpier. Insgesamt handelt es sich bei ihr um den 18 281. Tanker in den vergangenen 56 Jahren, der den Weg zum Ölhafen NWO eingeschlagen hat.

„Wir sind stolz, dieses besondere Jubiläum gemeinsam erreicht zu haben“, berichtete Dr. Jörg Niegsch, Geschäftsführer der NWO, beeindruckend auf der Jahrespressekonferenz der NWO anlässlich dieses besonderen Ereignisses. „Dieser Erfolg wurde durch den permanenten und kontinuierlichen Einsatz und das Know-how un-serer Mitarbeiter erreicht, so Niegsch weiter.
Seit seiner Gründung profitiert das Unternehmen vom großen Können, äußerster Flexibilität und Teamfähigkeit der NWO-Belegschaft. Somit gilt der Dank an dieser Stelle allen Mitarbeitern der NWO – sowohl den jetzigen als auch den ehemaligen. Und natürlich haben auch die Kontraktoren- und Partnerfirmen, mit denen die NWO effektiv zusammenarbeitet, einen bedeutenden Teil zu diesem Erfolg beigetragen.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde jedoch nicht ausschließlich über das Jubiläum der milliardsten Tonne berichtet. Vielmehr war es auch ein Jahrespressegespräch, in dem die Geschäftsleitung über das vergangene Geschäftsjahr 2013 informierte, und den Ausblick gab, dass NWO die Ära für die nächste Milliarde Tonnen in Angriff nehmen wird.
So berichtete Niegsch über das 2013 erzielte und für NWO absolut zufriedenstellende Ergebnis, trotz zu verzeichnender Rückgänge in der Statistik.
Auch im vergangenen Jahr waren erneut verschiedenste Tankergrößen an der Löschbrücke vertreten, um Mineralöl anzulanden. Unter ihnen war auch der VLCC „Dalian“, der im Sommer an der Ölpier festmachte.
In 2013 fanden 233 Tanker den Weg zur NWO. Das sind 44 Schiffe weniger als in 2012. Der Gesamtumschlag von rund 18,2 Mio. Tonnen führte im Gegensatz zum Vorjahr 2012 zu einem Umschlagminus von 15,3 % (rund 3,3 Mio. Tonnen). Die durchschnittliche Löschmenge bewegte sich mit 77.922 Tonnen im gewohnten Bereich. Die Umschlagmengen sind 2013 geringer ausgefallen, weil die technische Verfügbarkeit der angeschlossenen Raffinerien im ersten Halbjahr Einschränkungen hatte. Trotzdem stellt NWO mit dieser Umschlagmenge erneut den bedeutendsten Anteil am Wilhelmshavener Hafenumschlag dar und ist wesentlich an den deutschen Rohölimporten beteiligt. Unter Berücksichtigung der vorläufigen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle liegt der Beitrag der NWO bezüglich der deutschen Rohölimporte für 2013 bei rund 20 %. Damit ist NWO auch das größte Mineralölumschlagunternehmen aller niedersächsischen Häfen.

Den Bilanzen an der Ölpier folgt ein um etwa 8,3 % gesunkener Durchsatz durch die NWO-Pipeline. So konnten 14,4 Millionen Tonnen schwarzes Gold – im Vorjahr waren es 15,7 Millionen Tonnen – zu den Raffinerien in Lingen, Gelsenkirchen (Scholven und Horst) und Wesseling bei Köln gepumpt werden.
Die Gesamtkapazität der NWO-Fernleitung wurde mit diesen Men-gen zwar nicht ausgeschöpft – sie ist für eine Durchleitung von rund 16,3 Millionen Tonnen ausgelegt – führte aber dennoch zu einer zeitlichen Auslastung von 99,5 %. Eine derartige Verfügbarkeit der Pipeline ist nur möglich, wenn die regulär an der Fernleitung anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen gut geplant und konzentriert durchgeführt werden.
Der Durchsatz durch die Pipeline der Norddeutschen Oelleitung GmbH (NDO) nach Hamburg zur Holborn Europa Raffinerie GmbH (HER) ist im Gegensatz zum Vorjahr nur leicht gesunken.

Neben den statistischen Daten des Jahres 2013 wurde auch ein besonderer Meilenstein erreicht - die Zertifizierung des Energiemanagementsystems, welches für das gesamte Unternehmen eingeführt wurde. Das Thema Energie ist bei der NWO neben der Sicherheit eines der Spitzenthemen, da die Energiekosten einen wesentlichen Kostentreiber darstellen. Ohne Energie in Form von Strom würde kein Tropfen Öl über die kontinuierlich betriebenen Fernleitungen von Wilhelmshaven bis hinunter nach Wesseling bei Köln oder nach Hamburg gepumpt werden können. Und auch an vielen anderen Stellen im Unternehmen wird natürlich Energie benötigt. Somit liegt es nahe, die Energieeffizienz systematisch zu beleuchten und sie vor allem kontinuierlich mit Hilfe eines Managementsystems weiter zu verbessern.
Ergänzend informiert Niegsch über das in 2013 begonnene mehrjährige Mammutprojekt „Sanierung der Brückenpfähle“ als vorbeugende Instandhaltungsmaßnahme an der Löschbrücke. Des Weiteren wurde für zukünftige mögliche Anlagenerweiterungen auf dem Gelände der NWO ein Bebauungsplan gemeinsam mit der Stadt WHV fertiggestellt.

Der Ausblick in die Zukunft gab Aufschluss darüber, dass NWO den Umschlag der nächsten Milliarde Tonnen, trotz der im vergangenen Jahr rückläufigen Zahlen, anstrebt.
In den nächsten Jahrzehnten werden nur die modernsten, energieeffizientesten Raffinerien im Markt verbleiben. Die Raffinerien, die über NWO versorgt werden, zählt Geschäftsführer Jörg Niegsch zu den modernsten in Europa. „Damit bin ich mir sicher, dass die Zu-kunft der NWO gesichert ist und stabil bleibt“, so Niegsch.

Seit 1958 wird Mineralöl bei der NWO, im Tiefwasserhafen Wilhelmshaven, angelandet. Die NWO gilt als Keimzelle des einzigen deutschen Tiefwasserhafens. Seit seiner Betriebsaufnahme gewann der Ölhafen in Wilhelmshaven eine immer größere Bedeutung für die Wirtschaft im Nordwesten der Republik und entwickelte sich zum bedeutendsten Mineralölimporthafen Deutschlands.
Der Umschlag und Transport ist seit Jahren geprägt durch verantwortungsbewusstes Handeln und durch Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards.
Den Ölhafen können 20 Meter tief gehende Tanker mit einer Tragfähigkeit von 250.000 Tonnen anlaufen. Damit ist Wilhelmshaven der einzige deutsche Hafen, der Schiffe dieser Größe aufnehmen kann.

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