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Unternehmensgruppe J. Müller baut Stammgeschäft in Brake aus

 

Rekordinvestitionen sollen erfolgreiche Nischenpolitik absichern

Die Unternehmensgruppe J. Müller blickt auf eine starke Geschäftsentwicklung im Jahr 2012 zurück. Mit insgesamt 6,165 Millionen Tonnen wurde im abgelaufenen Jahr ein historischer Umschlagrekord im Seegüterverkehr im Hafen Brake erreicht. Dieser Erfolg ruht auf den vier Säulen, die auch in Zukunft für weiteres Wachstum im Braker Seehafen sorgen sollen: Dem Agrar-Bereich, der in 2012 um 19% zulegte, dem Eisen & Stahlsegment, das mit fast 91% den Umschlag fast verdoppelte, der On- und Offshore Windenergie und dem Forstproduktenbereich. Letzterer allerdings zeigte sich im abgelaufenen Jahr von seiner volatilen Seite.

Als wesentliche Voraussetzung für diese positive Entwicklung macht der Vorstandsvorsitzende der J. Müller Aktiengesellschaft, Jan Müller, zwei wesentlich Faktoren verantwortlich: "Ohne den komplementären Ausbau der Hafeninfrastruktur durch das Land Niedersachsen und seine Infrastrukturgesellschaft NPorts wären unsere Suprastrukturinvestitionen nicht sinnvoll gewesen, die dann letztendlich zu diesem Wachstum geführt haben." "In diesem Kontext ist auch die nicht nur von uns sehr dringend erhoffte Bestätigung für die Weseranpassung zu sehen, die für die zukünftigen, positiven Entwicklungen aller an der Unterweser gelegenen Häfen von entscheidender Bedeutung ist."

Im Vertrauen auf die bedarfsgerechte Zurverfügungstellung von Infrastruktur durch den Bund und das Land wird die Unternehmensgruppe J. Müller im laufenden Jahr mit Rekordinvestitionen von insgesamt 31 Millionen Euro den Standort Brake weiter stärken.

Der Löwenanteil dieser Investitionen wird in den Bau einer leistungsfähigen, hochmodernen Siloanlage fließen, die zusätzlichen Lagerraum für u.a. Getreide, Futtermittel und Ölsaaten von 47.000 Tonnen bieten wird. Die Gesamtlagerkapazität von J. Müller Agri Terminal in Brake wird sich auf über 500.000 Tonnen erhöhen, der Standort an der Unterweser wird damit seine Position als kundenorientierter Seehafen-Agrarlogistikstandort in Nordeuropa festigen. Gut 3,2 Millionen Tonnen Futtermittel und Getreide wurden in 2012 dort umgeschlagen, 19% mehr als im Vorjahr. "Im Verlauf des letzten Quartals 2012 hätten wir uns manches Mal gewünscht, dass das neue Silo bereits fertig ist und zur Verfügung steht", sagt Thomas Bielefeld, verantwortlicher Geschäftsführer für den AGRI-Terminal. "Wir haben einen historisch zu nennenden Jahresendspurt gesehen, der auch im Januar noch anhält", so der Geschäftsführer weiter. Auch wenn die Baumaßnahmen plan- und termingerecht voranschreiten, bis zum Jahresende wird sich Bielefeld wohl noch gedulden müssen, dann soll der Silo planmäßig seiner Bestimmung übergeben werden.

Erfreut zeigt sich auch der verantwortliche Geschäftsführer für den Breakbulk-Terminal, Hartmut Wolberg, über die Ergebnisse und Tendenzen für das abgelaufene und aktuelle Jahr: Das Breakbulk-Terminal verzeichnete in 2012 Umschlagsmengen von insgesamt 2,06 Millionen Tonnen – ein Plus von 18% gegenüber dem Vorjahr. Auch hier ist eine breit aufgestellte, positive Entwicklung in nahezu allen Ladungssegmenten zu beobachten.

Beim Eisen und Stahlumschlag z.B. wurden mit insgesamt 688.500 Tonnen gut 91% mehr umgeschlagen als in 2011 (360.220 To), "Großröhren und Baustahlverladungen haben uns hier sehr geholfen" weiß der BBT-Geschäftsführer zu berichten. "Bei Windenergiekomponenten konnten ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnet werden.", so der Wolberg weiter. Grundlage für dieses Wachstum ist der speziell für den Umschlag von Stahl-, Projekt- und Windkraftladung errichtete Terminal "Niedersachsenkai", der im Mai 2012 um einen zweiten Liegeplatz erweitert wurde. In 2013 wird der Niedersachsenkai um eine Lagerhalle und einen zweiten leistungsfähigen Schwergutkran ergänzt. "Damit wird der Niedersachsenkai zu einem der leistungsfähigsten Terminals für den Umschlag von Breakbulk Ladung in Europa ausgebaut", berichtet Wolberg stolz. 

Erfolgversprechend hat sich auch ein Neugeschäft entwickelt, dass man im Braker Seehafen in 2012 aufgenommen hat, nämlich der Umschlag von Metall-Recycling-Stoffen, einem vermehrt von der Industrie gesuchten Wertstoff, dem die Zukunft gehört. "Wer sich hier früh, erfolgreich positioniert und die notwendigen Fazilitäten dem Markt anbieten kann, der hat gute Chancen sich in diesem Segment erfolgreich zu etablieren", sagt Wolberg und ergänzt: "Wir glauben hier einen sehr guten Einstieg gefunden zu haben und hoffen auch in Zukunft auf eine positive Entwicklung dieses Nischenmarktes."

"Wir haben die richtige Mischung gefunden, konnten unsere Stammgeschäfte weiter ausbauen und der Hafen entwickelt sich dadurch sehr dynamisch. Hierfür gilt mein Dank auch unserer Mannschaft, die hervorragend mitgezogen hat und auch unter schwierigen Bedingungen eine sehr gute Arbeit erbrachte." So Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. Müller Unternehmensgruppe.

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 Niedersachsenkai

(Bild: J. Müller AG)

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 Luftansicht

(Bild: J. Müller AG)

 

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